Zum elften Mal schreiben die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg jetzt den „VR-InnovationsPreis Mittelstand“ aus. Der Preis, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stefan Mappus steht, ist mit Preisgeldern von 50.000 Euro ausgestattet. Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert, ein Sonderpreis mit 10.000 Euro. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis für das Handwerk, der mit 15.000 Euro winkt. Bewerbungen um den VR-Innovationspreis 2011 sind bis 30. September 2010 möglich.
Die Bewerbungsunterlagen gibt es bei den baden-württembergischen Volksbanken und Raiffeisenbanken und im Internet unter
www.vr-innovationspreis.de
Zuletzt ging der Innovationspreis an die J. Schmalz GmbH aus Glatten bei Freudenstadt im Schwarzwald für die effiziente Produktion von Solarmodulen mit Hilfe der Vakuumtechnik. In den Jahren zuvor ging der Hauptpreis an die J&M Analytik AG aus Essingen bei Aalen (Ostalbkreis) für eine vollautomatische optische Methode, mit der Produktionsprozesse überwacht werden können, an die Tecnaro GmbH in Ilsfeld im Kreis Heilbronn für den thermoplastischen Holzwerkstoff Arboform, an die Schnell Zündstrahlmotoren AG & Co. KG aus Amtzell im Kreis Ravensburg für ihre Entwicklung einer elektronisch gesteuerten Einspritztechnik für Zündstrahlmotoren für Biogasanlagen, sowie an die Firma Paravan in Pfronstetten (Kreis Reutlingen), die Autos behindertengerecht umbaut.
Ausgezeichnet werden technische Innovationen, neue Ideen für das Marketing oder die Personalentwicklung sowie vorbildliche Lösungen in der Unternehmenskooperation. Maßgeblich für die Prämierung ist neben der kreativen Leistung der bereits realisierte unternehmerische Erfolg. Teilnehmen können mittelständische Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, die maximal 100 Mio. Euro Umsatz machen und höchstens 500 MitarbeiterInnen beschäftigen.
In der Jury sind bekannte Namen wie Bernd Bechtold, Präsident der IHK Karlsruhe und des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Günther Hieber, Präsident des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg, Joachim Möhrle, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags, Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, und Joachim Schramm, Landesvorsitzender der Familienunternehmer, vertreten.
13. August 2010

